Dienstag, 12. Dezember 2017

Kleiner Falke


"Schenke das,
was du selbst gern
empfangen würdest,
und der Geist der Natur
wird dich mit seinen Wohltaten
überschütten an jedem
Tag deines Lebens."


Seit ein paar Tage ist er immer wieder da... der kleine Falke... Sein Aussichtsplatz der Apfelbaum in unserem Garten :)

Seid mir lieb gegrüßt, Petra

Samstag, 9. Dezember 2017

Eierstempel und Weihnachtskarten

Ausgerechnet in der Adventzeit zeige ich euch eine Bastelei die etwas mit Eier zu tun hat :)
Unsere Hühner, legen trotz der Kälte derweil noch fleißig. Bei vier Hühner sind das über zwanzig Eier in der Woche. Manchmal können wir alle gar nicht selbst verbrauchen und ich tausche oder schenke sie weiter. Ich habe mir angewöhnt das Datum auf das jeweilige Ei zu schreiben und immer ein Herzerl dazu gemalt :)
Heute habe ich mir einen Stempel mit Huhn darauf selbst aus Moosgummi und Holzscheibchen gestaltet. Und es sind auch noch ein paar andere Stempel entstanden.


Dann wollte ich mich noch recht herzlich bedanken für euren Zuspruch, fürs Mutmachen und den vielen Tipps zu meiner Erkrankung. 
DANKE :)
Die Therapie schlägt sehr gut an!


Ps.:
Die folgenden Weihnachtskarten sind für euch und dürfen gerne kopiert und vervielfältigt werden!


 


Ich wünsche euch einen gemütlichen 2.Adventsonntag!
Seid mir lieb gegrüßt, Petra

Dienstag, 5. Dezember 2017

Gundelrebe und Salbei...meine Kräuterfreunde

Die letzten Nächte waren nicht einfach für mich. Durch die notwendige, regelmäßige Medikamenteneinnahme plagt mich sehr unangenehmer Nachtschweiß und leider auch eine wunde Mundsschleimhaut. 
Etwas Linderung schafft mir gerade ein Teeauszug von der Gundelrebe (oder auch Gundermann genannt) und dem Salbei. Regelmäßig trinke ich jeden Tag einen halben Liter von diesem Teeauszug. Die Gundelrebe wirkt entgiftend und entzündungenshemmend. Der Salbei vermag das Nervensystem zu stärken, wirkt schweißhemmend, mildert Stress und verhilft mir zu etwas Ausgeglichenheit und Entspannung.




Samstag, 2. Dezember 2017

S...wie Sarkoidose

Die letzten eineinhalb Jahre bin ich mir manchmal wie in einem falschen Film vorgekommen. Ständig die kreisenden Fragen um meine Gesundheit. Viele Ängste und Sorgen, aber auch immer wieder Hoffnung und Zuversicht. Ein Auf und Ab, ein Wechselbad der Gefühle. Wenn Leute  sagen: "Man kennt gar nicht, dass du krank bist!“ Und es nervt manchmal sehr, alles erklären zu müssen. Und ja, es ist anstrengend und ja es laugt einen aus und ja es tut weh und macht mich manchmal auch wütend. Aber ganz ehrlich, auch wenn ich mich in letzter Zeit in meinem Körper immer fremder vorkomme, ich manchmal einfach davonrennen möchte...dann gehen diese negativen Gefühle, so schnell wie sie gekommen sind, auch hoffentlich wieder vorbei.
 Ich habe in der letzten Zeit viele Untersuchungen auf mich genommen und die behandelten Ärzte sind sehr bemüht...

Nach meiner letzten Untersuchung vor vierzehn Tagen, einer Lungenspiegelung und Biopsie, hat man dann etwas entdeckt: Sarkoidose -
Chronische Sarkoidose mit Herzbeteiligung 
Die Sarkoidose ist eine sogenannte  Autoimmunerkrankung, nicht ansteckend und betrifft den ganzen Körper. Kennzeichen sind sind kleine Bindegewebsknötchen (sogenannte Granulome) die entzündliche Reaktionen hervorrufen. Diese können prinzipiell in jedem Organgewebe vorkommen, finden sich aber fast immer zumindest in den Lymphknoten und in der Lunge. Betroffen können aber auch die Haut, die Augen, die Leber, die Nieren, die Knochen, die Muskulatur, das Nervensystem und das Herz sein.
Es wird zwischen einer akuten und einer chronischen Sarkoidose unterschieden:

 Die Akute setzt plötzlich ein, bildet sich aber meist in 80–90 Prozent nach einigen Wochen bis Monaten von selbst und ohne weitere Beeinträchtigungen zurück. Symtome können Fieber, Nachtschweiß, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, schmerzhafte Hautknötchen,
 Gelenksentzündungen und Gelenksschmerzen sein.

Die chronische Sarkoidose entwickelt sich langsam und zunächst meist unbemerkt. Anfänglich eventuell mit Müdigkeit und Schwäche, später mit trockenem Reizhusten und Atemnot bei Belastung. Die Heilungschancen hängen bei der chronischen Form ganz von dem zunehmenden Schweregrad der Erkrankung ab.

Die Ursachen für eine Sarkoidose sind nach wie vor ungeklärt. Prinzipiell wird davon ausgegangen, dass eine krankhafte Abwehrreaktion des Immunsystems vorliegt, die zur Bildung der zahlreichen gutartigen Bindegewebsknötchen führt.

Man hat mir erklärt, da man die Auslöser dieser Krankheit nicht kennt, gibt es auch noch keine ursächliche Behandlung. Man will versuchen, das überaktive Immunsystem zu dämpfen. Dazu setzt man in den chronischen Fällen meist Kortison ein. Abhängig von einer möglichen weiteren Organbeteiligung (wie bei mir das Herz) sind gegebenenfalls zusätzliche Therapiemaßnahmen notwendig.

Ich habe vor knappe zwei Wochen (in meinemUrlaub) mit einer hochdosierten Kortisontherapie angefangen und muss diese mindestens sechs Monate durchziehen.
Ihr könnt euch sicher denken, dass ich damit am Anfang so meine Bedenken hatte und auch noch habe... Kortison und seine "schiachen" Nebenwirkungen... aber es ist nun mal der momentan einzig greifbare Strohhalm den ich habe, an dem ich festklammere ... ja und ich versuche zuversichtlich zu bleiben... auch wenn mir das gerade sehr sehr schwer fällt.



Gebt gut auf euch acht!

Montag, 27. November 2017

Heuer mal kein Kranz


Bei meiner gestrigen (etwas kalten) Radlfahrt  habe ich am Rand einer Böschung ganz tolle Moospolster gefunden und etwas mit nach Hause genommen. Im einem länglichen Holztablett hbe ich dann vier Kerzen plaziert, mit dem Moos ausgelegt und mit Zapfen, Bockerl, Hauswurzen und Papiertannenbäumchen (kennt ihr vielleicht noch vom letzten Jahr) dekoriert. 



Jetzt hoffe ich mal, dass unser kleines Mucki sich nicht die Bäumchen und Zapfen zum Spielen holen will. Das kleine Glückskätzchen ist nämlich ständig auf der Suche nach "Spielsachen" und fegt gerne durch das Haus:)


Ich wünsche euch einen angenehmen Start in die neue Woche.
Seid mir lieb gegrüßt und gebt gut auf euch acht!
Petra

Donnerstag, 23. November 2017

Das Mäuschen unterm Amberbaum


Der Amberbaum hat über Nacht richtig viele Blätter losgelassen und dennoch schmücken ihn noch etliche mit ihrer goldgelben Pracht. Er ist eindeutig mein Lieblingsbaum in unserem Garten. 
Als ich gerade Fotos von den wunderschönen Blättern machte, raschelte es im Laub. Zuerst dachte ich ja an eine unserer Hühnerladys oder an Findus oder Mucki...doch dann entdeckte ich es unter dem großen Flussstein... ein Mäuschen.
"Na, die ist aber mutig", dachte ich. Zumal im Garten zwei Katzen und drei Hühner herumspazieren und denen so ein Mäusehappen immer recht ist. Ihr werdet euch sicher denken: "Wieso Hühner?"... Naja, weil Hühner so ab und an auch mal eine kleine Maus verspeisen, falls sie zufällig eine erwischen. Ich hab´ das schon mal selbst mal beobachten können. Da hat unsere große Hennriette in der eingezäunten Hühnerweide eine kleine Maus runtergewürgt ( Ein nicht sehr appetitlicher Anblick wie ihr euch denken könnt!). Ich mache noch schnell ein Foto und wünsche dem Mäuschen viel Glück :)


"Macht die Augen zu" sagte Frederick und kletterte auf einen großen Stein."Jetzt schicke ich euch die Sonnenstrahlen. Fühlt ihr schon, wie warm sie sind? Warm, schön und golden?" 
Und während Frederick so von der Sonne erählte, wurde den vier kleinen Mäusen schon viel wärmer.

Aus dem Bilderbuchklassiker: Frederick der Mäusepoet von Leo Lionni


Freitag, 17. November 2017

Märchenschlüssel



Unser kleines Mucki beobachtet mich gemütlich von ihrem Kuschelplatz auf der Couch. Die kleine Glückskatze ist immer und überall dabei. 
Ich habe in ein Teelichtglas ein kleines Schnapsglas gestellt. Den Zwischenraum habe ich mit Moos befüllt, einer kleinen Hauswurz bepflanzt und mit Eschenfrüchte und Eichelnkapseln dekoriert. Im,  mit Wasser gefüllten, Schnapsglas strahlen jetzt weiße Cyclamen um die Wette. Und der alte Schlüssel? Den haben wir mal gefunden...leider kein Schatzkästchen dazu... ich finde ihn so hübsch...
ein richtiger Märchenschlüssel :)


Seid mir lieb gegrüßt, Petra

Verlinkt mit: FridayFlowerday