Samstag, 23. September 2017

Im Wald...



"...Die Seele wird vom Pflastertreten krumm. Mit Bäumen kann man wie mit Brüdern reden und
tauscht bei ihnen seine Seele um. Die Wälder schweigen. Doch sie sind nicht stumm.
Und wer auch kommen mag, sie trösten jeden."

(aus "Die Wälder schweigen" von Erich Kästner)

Ich bin alleine im Wald unterwegs. Ich spüre den weichen Waldboden unter meinen Füßen und
ich fühle mich von Schritt zu Schritt gelöster.
 Den ganze Stress des Alltags und so manche Sorge lasse ich hinter mir. Manchmal habe ich
das Gefühl die Zeit da draußen läuft mir davon...
Aber in der Natur, hier im Wald,
 bin ich nur mehr im Hier und Jetzt und ganz bei mir.


Sonntag, 17. September 2017

Es herbstelt ein wenig...



Im Garten ist es schon deutlich zu spüren das es herbstelt. Der Holler und die blauen Weintrauben sind reif und warten darauf von mir und so manchem Vogel gepflückt zu werden.
 Und während Findus die Ruhe im Garten genießt und seine Ruhe haben will, erkundet die kleine Fellnase jeden Tag etwas mehr den Garten. Auch die Hühner haben sich ihr (und natürlich umgekehrt) schon vorgestellt :)

Heute allerdings hat es sich eingeregnet und die Katzen liegen drinnen auf der Couch. Nur die Hühner sind fleißig auf der Wiese unterwegs.




Wir werden wohl dann ein oder zwei Familienpartien "7Wonders" (Brettspiel) spielen.
Ich wünsche euch und euren Lieben einen schönen Sonntag!
Seid mir lieb gegrüßt, Petra


Verlinkt mit: Bunt ist die Welt
und 
Ein Fachwerkhaus im Grünen

Mittwoch, 13. September 2017

Auf Entdeckungsreise...

...im Garten ist das Katzenkind... 
und zaubert allen die es beobachten ein Lächeln ins Gesicht :)



Samstag, 9. September 2017

Wanderung zu den Ödseen in der Grünau im Almtal

Ich nehme euch mit zu unserer heutigen Wanderung zu den Ödseen. Diese liegen im oberösterreichischen Almtal im Salzkammergut.
Nach einer circa dreiviertelstündigen Autofahrt von uns zuhause erreicht man Grünau im Almtal. Von dort aus ging es noch circa zehn Minuten weiter in die Habernau. Dort stellten mein Göttergatte und ich das Auto beim Gasthof  "Jagersimmerl" ab. Zu Fuß maschierten wir weiter ins idyllische Hetzautal, immer dem eiskalten Straneggbach entlang, bis zu unserem ersten Ziel: 
dem Großen Ödsee.


 Nach einer kurzen Verweildauer gingen wir weiter bergauf (und das war eine kleine Herausforderung für mich) und wieder bergab zum Kleinen Ödsee.
 Dort angekommen haben wir Rast eingelegt und am Ufer gejausnet.  
 Das türkisfarbige Wasser ist einfach einmalig schön und ladet zum Baden ein. Beide Seen sind absolutes Naturschutzgebiet und befinden sich in Privatbesitz.
Danach ging es durch den Wald und am Bach entlang wieder retour. Die Wanderung dauerte circa vier Stunden (14km).


Fazit: Glücklich und fix und fox :)

Verlinkt mit: Bunt ist die Welt

Montag, 4. September 2017

Buchvorstellung: "Hygge! Das neue Wohnglück"


"Hygge"..."hyggelig"... ursprünglich aus dem Dänischen und Norwegischen
das wörtlich "gemütlich", "angenehm", "nett" und "gut" bedeutet... ist, so scheint es mir, gerade sehr in Mode und repräsentiert ein Lebensgfühl...

https://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Hellweg_MHygge_Das_neue_Wohnglueck_182050.jpg

... ein nordisch entspanntes Lebensgefühl, dass auch einen eigenen Einrichtungsstil mit sich bringt. Hierbei wird großen Wert auf einen individuellen, persönlichen Wohnstil gelegt, der Behaglichkeit und Gelassenheit ausstrahlen soll. Natürliche Materialien, Grünpflanzen und Wohlfühlmöbel (ob neu oder alt, upcyled oder liebevoll restauriert), Erinnerungsstücken und Selbstgemachtem spielen hierbei eine wichtige Rolle.
Warum dieser nordische Lebensstil so gut bei uns ankommt?
Ganz einfach... genau das suchen wir ...leben wir doch in einer Welt, die uns so viel Unsicherheit und Rastlosigkeit vermittelt. Die meisten von uns sehnen sich nach einem gemütlichen Zuhause, in dem man sich zurückziehen kann und sich mit Familie und Freunden trifft.
Die Autorin Marion Hellweg (Restauratorin und Designerin) nimmt uns in ihrem Buch in die verschiedensten Häuser mit und stellt deren Bewohner vor, die zeigen, wie sie ihre Wohlfühlwelt erleben und gestalten.
Man erfährt Wissenswertes zu Möbeln, Beleuchtung, Böden, Farben und Naturmaterialien und Pflanzen.



Fazit: 
Mein erster Eindruck war: ein nordischer Einrichtungshauskatalog in Buchformat! 
Dennoch ein sehr schöner Bildband mit vielen inspirierenden Ideen rund ums Wohnen.


Hygge! Das neue Wohnglück
ISBN:978-3-421-04072-5
DVA- Verlag

Ein Dankeschön an die Randomhouse -Verlagsgruppe, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Sonntag, 3. September 2017

Auslosung


Auch wenn das jetzt so aussieht, als hätte das Katzenkind jemand aus den Lostopf gezogen... sie war nur neugierig. Die Losfee war mein Göttergatte... und hat Jeanne von Ideen Muckla gezogen.
Herzlichen Glückwunsch !
Und allen anderen danke ich fürs Mitmachen und eure lieben Kommentare :)

Freitag, 1. September 2017

Das Katzenkind


Das Katzenkind ist jetzt fast zwei Wochen bei uns und wirbelt unseren Alltag gehörig
 durcheinander :) Ja, Roxi ist ein richtiger Wirbelwind und sehr neugierig. Das Katertier
ist noch ein wenig skeptisch und knurrt sie immer an, wenn sie ihm zu nahe kommt. Dennoch wird das kleine Katzenkind von ihm, aus sicherem Abstand, beobachtet. Aber ich bin mir sicher, dass die beiden sich aneinander gewöhnen werden.


Die nun im Garten blühenden Herbsanemonen und Fetthennen, die sich rot färbenden Blättter des Wilden Weins und dessen Beeren, und die dunklen Beerendolden des Hollunders
zaubern einen wunderschönen Altweibersommerstrauß in die grüne Vase.



Ich wünsche euch ein erholsames Wochenende.
Seid mir lieb gegrüßt, Petra
PS.: Meine Verlosung dauert noch bis morgen...
darum hüpft noch schnell hier in den Lostopf :)

http://naturnah-petraklein.blogspot.co.at/2017/08/buchvorstellung-das-1x1-des-einkochens.html



Freitag, 25. August 2017

Buchvorstellung: "Das 1x1 des Einkochens" und Verlosung

"Einrexen" oder "Einwecken", diese Ausdrücke kennt ihr vielleicht. Es ist damit das Einkochen, das Haltbarmachen durch Erhitzen  im Glas unter Luftabschluss, gemeint. Die führenden Hersteller von Einmachgläsern haben diesen Sprachgebrauch geprägt, einerseits die Firma Weck-Glas, andererseits das Rex- Glas der Firma Müller Glas. Bei uns zu Hause wurde lange jedes Jahr Russenkraut "eingeweckt".


http://www.stocker-verlag.com/uploads/media/Tomsich__Das_1x1_des_EInkochens.jpg


Als ich das Buch das erste Mal durchblätterte, landete ich gleich bei den Rezepten und war begeistert...genau mein Geschmack.Chilimarmelade, Zwetschkenröster, Eingelegte Zucchinischeiben in einer Olivenöl-Zitronen- Mischung,Olivencreme,..
Man merkt sofort, dass die Autoren Nikolaus Tomisch (leitender Mitarbeiter bei einem führenden Hersteller von Einmachgläsern) und Felix Büchele (Fotograf) begnadete Hobbyköche sind. Über 90 Rezepte, von einfachen Marmeladen über Kompott, Säfte, Sirup, Chutney und Pesto, eingesalzene Köstlichkeiten und in Öl eingelegtes Gemüse bis hin zu Suppen, Gulasch, Eintöpfen und Aufläufen im Glas, runden dieses Buch ab. Selbst Brot und Kuchen können in den richtigen Gläsern gebacken werden.
  Am liebste hätte ich gleich losgelegt um eines der Rezepte auszuprobieren...aber... das Buch hat ja auch noch einen Theorieteil, keinen unwesentlichen. Denn dieses Buch befasst sich ausführlich mit den Techniken des Einkochens und erklärt genau, wofür welche Gläser und welche Verschlüsse geeignet sind, und wie richtig eingekocht und gelagert wird.
 Nachdem ich den Theroieteil aufmerksam gelesen hatte, machte ich mich auf die Suche nach Einmachgläsern in den Geschäften in der nächstgelegenen Stadt...und siehe da vom Lagerhaus bis zum Supermarkt gab es "Rex" oder "Weck" oder andere passable Einmach- und Schraubgläser...

 

 ...Zurück zu Hause probierte ich dann gleich ein Rezept aus: Ich entschied mich für das Süß- scharfe Tomatenchutney, zumal ich Chutneys gerne mag und weil uns der Garten gerade viele Tomaten schenkt.

Fazit:
Ein Grundlagenwerk für alle die ihre Lieblingsrezepte im Glas einfangen wollen.



Das 1x1 des Einkochens
"Einrexen" und "Einwecken" leicht gemacht
ISBN 978-3-7020-1650-0

Ein herzliches Dankeschön an den Leopold-Stocker-Verlag, der mir nicht nur ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Ich darf auch ein Exemplar verlosen :)
Also, wer jetzt neugierig auf dieses Buch geworden ist, der hinterlässt mir bitte hier
 bis 2.September 2017 einen Kommentar.


Viel Glück :)

Donnerstag, 24. August 2017

Apfelstrudel...

... oder Striptease auf der Kochinsel - wie man einen Apfelstrudelteig behutsam auszieht :)


Apfelstrudelrezept:

Für den Teig:
300g glattes Weizenmehl
125ml Wasser
4 EL Öl

Für die Fülle:
1,5 kg Äpfel (auf jeden Fall eine säuerliche Sorte)
100g Zucker
1handvoll Rosinen
50g Semmelbrösel
40g zerlassene Butter
etwas Zimt
 
 Außerdem etwas zerlassene Butter zum Bestreichen des Strudels

1.Mit den Teigzutaten einem glattenTeig kneten. 
Wenn sich der Teig gut von den Händen bzw. Unterlage löst, zu einer Kugel formen , ihn mit Öl bestreichen und zugedeckt eine gute halbe Stunde rasten lassen.
2.Inzwischen Äpfel schälen und dünnblättrig schneiden.
Dann mit den übrigen Füllzutaten vermengen.
3. Backrohr auf 180 Grad vorheizen.
4.Ein Strudeltuch (oder ein größeres Geschirrtuch aus Baumwolle) mit Mehl bestäuben.
Den Teig darauf circa 1cm dünn ausrollen.
Dann (und das ist etwas knifflig) den Teig mit dem Handrücken nach allen Seiten so dünn wie möglich behutsam ausziehen.
5. Die Füllung auf den Teig verteilen. Das Strudeltuch hochheben und den Strudel einrollen. Die Endestücke zusammendrücken und dicke Teigränder wegschneiden.
6. Den Studel auf ein, mit Backpapier ausgelegtes, Blech legen und ihn mit etwas zerlassener Butter bestreichen.
7. Den Strudel bei 180 Grad circa 35 Minuten backen.


Tipp: Apfelstrudel mit einem Kugerl Vanilleeis servieren :)

Mittwoch, 23. August 2017

Die kleine Glückskatze

Darf  ich vorstellen, dass ist "Roxi". Die kleine Glückskatze ist am Montag zu uns ins gelbe Haus gezogen und verzaubert mit ihrer Art die ganze Familie.


Dienstag, 22. August 2017

Große Kinder und ein Hobbygärtnerkissen :)


Könnt ihr euch noch an die süßen Entenkinderfotos vor ein paar Wochen erinnern. Jetzt sind die Kinder schon größer als ihre Mama... ja, mir geht es da nicht anders :)


"Traue nicht
dem Ort
an dem kein
Unkraut
wächst"

Am regenreichen Wochenende habe ich für unsere Couch auf der Terrasse ein Kissen genäht und mit Stempelbuchstaben und Textilfarbe bedruckt.

"Gärtnern ist
mein Yoga
Gummistiefel 
meine Pumps"

Freitag, 18. August 2017

Es summt und brummt


 Am Teich blüht jetzt der Blutweiderich und Herbstanemonen Und es summt und brummt rund um die vielen Blüten. Zur Zeit haben es unsere Bienchen sehr leicht, liegt doch die Blütenpracht gleich neben dem Bienenstock.

Ja, und dann schwirrten da noch die Wespen um die Trauben...
...welche ich geschenkt bekommen habe, ganz viele. Die Menge konnten wir unmöglich essen...
was daraus machen? 
...Traubensaft :) 

Und so wird´s gemacht:
Weintrauben abzupfen und in einem Topf mit Wasser auffüllen, bis die Trauben mit Wasser bedeckt sind. Diese lasse ich eine viertel Stunde leicht köcheln. Danach püriere ich das Ganze leicht mit einem Mixstab.
Ich bereite ein Tuch vor, dass ich über ein Sieb lege. Durch das Tuch lasse ich die pürierte Masse in einen Kochtopf laufen. Dies dauert ein wenig... anschließend wringe ich das Tuch noch gut aus.
Den abgefilterten Saft koche ich nochmal mit etwas Zucker (pro Liter ca.50g) auf und fülle ihn in Flaschen ab.
Der Saft ist sehr süß und schmeckt am besten aufgespritzt mit Leitungswasser oder Mineral.



Donnerstag, 17. August 2017

Mein Leben mit DCM

Als dilatative Kardiomyopathie (DCM) wird eine krankhafte Erweiterung (Dilatation) einer oder beider Herzkammern bezeichnet.  
Ungeduldig, verärgert, verzweifelt,...ja, das bin ich manchmal!
Jedes Mal, wenn ich bergauf gehe, wenn ich kurz laufe um noch etwas zu erwischen, wenn ich den vollen Wäschkorb trage, ich staubsauge, bei der Arbeit kleine Kinder herumtrage, alle Arbeiten über Kopf, Radfahren probiere,... und ich sofort Schweißausbrüche bekomme, kurzatmig werde und mir oft schwindig wird ... wenn mir am Nachmittag nach der Arbeit oder am Wochenende am Abend ganz einfach die Energie und Kraft fehlt und mir mein Körper ganz klar signalisiert "ich brauche Ruhe"... ich mich gerne mit Freunden treffen möchte, ich aber manchmal einfach zu erschöpft und müde bin...ist das manchmal sehr zermürbend..." Die Notwendigkeit die körperlichen Belastungen an die Schwere der Erkrankung anzupassen"...verändert mein tägliches Leben.
  "Den erkrankten Herzmuskel kann man bei der DCM nicht durch Belastung trainieren, man muss lernen, seine Reserven ökonomisch einzusetzen"... und das ist gar nicht so einfach und ich überschätze mich immer wieder aufs Neue!
Positive Gefühle hingegen hinterlassen bei mir: Spaziergänge, Fotografieren, Lesen und Schreiben, sie sind ein guter Ausgleich für die Einschränkung der körperlichen Aktivitäten. Leider haben sich meine Krankheitsanzeichen seit der Diagnose letzten Jahres nicht gebessert, aber sie haben sich auch nicht verschlechtert!...positiv Denken :)


Die meisten von euch wissen, dass ich ein sehr positiv denkender Mensch bin! Dennoch möchte ich realistisch bleiben, ohne dabei depressiv zu wirken. DCM ist nicht heilbar und die allgemeinen Prognosen dieser chronischen Erkrankung sind schlecht.
  Die Gedanken, manchmal Worst-case-Szenarien, hinsichtlich meiner Lebensqualität und vorallem Lebenserwartung werden mich höchstwahrscheinlich immer wieder mal einholen.
 Aber ich betrachte seither vieles auch anders und leichter. Schöne Momente und Begegnungen schätze und genieße ich noch mehr. Und wir alle haben keine unbegrenzte Zeit!  

 Meine größte Motivation und Stütze ist meine Familie!

 Alles in allem hatte ich Glück, dass meine Erkrankung erkannt wurde und ich ihr bestenfalls viele Jahre entgegensteuern kann!
So, und nun genug mit der Gedankenkrämerei und Schwarzmalerei...
das musste mal raus!


Seid mir lieb gegrüßt und gebt gut auf euch acht!
Petra

Dienstag, 15. August 2017

Innehalten



Der Fluß und sein Ufer
lassen mich innehalten,
Ruhe fühlen
und tiefe Liebe zum Leben spüren!


Wir haben heute wunderbare Stunden am Traunufer verbracht...
...auch mit so manchen tierischen Begegnungen :)

Seid mir lieb gegrüßt, Petra

Sonntag, 13. August 2017

Einfach öko

...so heißt der Titel meines Rezensionsexemplares. Das Buch unterzieht die eigenen vier Wände und dem Konsumverhalten einem "Ökocheck". Die Autoren wollen aufzeigen, welche Nachhaltikeits- und Einsparungspotentiale es gibt, vor allem welche wirklich Sinn machen und räumen mit so manchem Mythos auf.


Im Klappentext heißt es: 
"Macht es Sinn öko zu sein, wenn der Nachbar es nicht ist? Wo lohnt es sich wirklich etwas zu ändern? Muss ich mein Leben komplett umkrempeln?"

Laut den Autoren Markus Franken und Monika Götze (beide studierten technischen Umweltschutz) ist dies nicht nötig. Jeder kann ansetzten, wo es ihr/ ihm am besten passt. Mit über 200 plausiblen Tipps wollen sie dies aufzeigen.
Es werden Ideen zum lokalen und fairen Einkaufen präsentiert. Sie beleuchten und hinterfragen unser Essverhalten, unsere Mobilität und unsere Kleidung. Sie zeigen, wo sich Energie- und Stromsparen wirklich lohnen. Sie entlarven so manchen Ökomythos und erklären, gemeinsam mit Experten (Dr. Nico Peach und Dr. Anja Achtziger), wie es besser gehen könnte.
Und vor allem schreiben sie, wie ich so wichtig finde, vom "Umdenken": Neue Werte statt neue Dinge- Mitmachen statt abwarten! Viele, nein nicht alle, leben im permanenten Überfluss.
Wir müssten eigentlich nicht ständig etwas Neues kaufen, denn in jeder Kaufentscheidung steckt ein Abgrund von kleinen und großen Umweltbelastungen. Daher: Gebrauchtes wertschätzen, selber machen, gemeinsam Handwerken! Teilen statt besitzen- Vieles kann geteilt werden und muss nicht mehrfach angeschafft werden. Reparieren statt wegwerfen!

"Dinge solange wie möglich benutzen ist mit wenigen Ausnahmen das Beste!"

Fazit:
Kennt ihr das? Man steht im Supermarkt und muss für sich und seine Familie einkaufen...Was sind da für Inhaltsstoffe drinnen, etwa Geschmacksverstärker, Palmöl,...kommt das aus biologischer Landwirtschaft und ist es Fair Trade?... und warum ist alles doppelt und dreifach verpackt?... Der Einkauf gestaltet sich jedes Mal Spießrutenlauf... Leichter fällt es mir da schon auf dem Bauernmarkt. Ich habe mein Verpackungsmaterial selber mit und ich weiß was ich bekomme, kann ich doch den "Hersteller" selber fragen... 
Die Frage, die sich viele von uns stellen: Macht es Sinn "öko" zu sein? Ich höre oftmals (vor allem von der älteren Generation, meinen Eltern):" Ich kann daran alleine eh´ nix ändern!"
"Einfach öko"...genau darauf setzt dieses Buch: Es möchte uns dabei unterstützen, möglichst einfach nachhaltiger zu leben. Jeder kann etwas dazu beitragen. Weder sind wir machtlos, noch ist alles alternativlos. Es gibt attraktive Alternativen für unsere Handlungen.
Ganz wichtig: Das Buch will keine Vorschriften machen, sondern praktische Entscheidungshilfen bieten, die es uns leichter machen sollen, Einkaufen, Wohnen oder Mobilität nachhaltiger zu gestalten! Denn wir leben doch schon sowas von am Limit...uns bleibt doch gar nichts anderes übrig als umzudenken.

"Wer mehr ändert als andere, wer nachhaltiger lebt,wird zum Vorreiter, führt damit den lebenden Beweis vor, dass ein bescheidenes und verantwortbares Leben möglich und glücklich macht!"


"Einfach öko"
ISBN 978-3-86581-836-2


Ein herzliches  Dankeschön an den oekom- Verlag, der mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

Samstag, 12. August 2017

Goldrute


Mein heutiger Spaziergang führte mich an der, sanft im im Wind wehenden, Goldrute vorbei. Ein paar dieser prächtigen Blütenstängel durften mit nach Hause. In der alten großen Glasflasche (mein neuester Flohmarktfund) platziere ich die vielverzweigten Stängel auf der Terrasse. Immer an meiner Seite das Katertier... neugierig beschnuppert er mein Mitbringsel.

Samstag, 5. August 2017

Hochsommer


Der Hochsommer hat seinen Höhepunkt erreicht. Temperaturen um die 35 Grad. Und derzeit bin ich sehr froh, wenn ich mich wochentags nach der Arbeit zuhause im Haus aufhalten kann. Das ich einmal sagen würde "Es ist mir zu heiß"...
 Heute habe ich dafür schon die angehmen Morgenstunden mit lesen im Schatten der Pergola verbracht. Der Ausblick von hier ist momentan wunderschön, da man direkt auf ein Sonnenblumenfeld schaut. 
Im Garten blühen nun Sonnenhut, Phlox, Eibisch und die ersten Hebstanemonen. Für Morgen hat die Wettervorhersage Abkühlung versprochen...

Und während der Sohnemann, der nach seiner Ferialarbeit die Ferien, das Mopedfahren, den See oder das Freibad...die absolute Freiheit genießt...und kaum zuhause ist :)
genießt das Töchterlein die Ferien mit langem Schlafen, Musikhorchen und malen...

 

 Ich wünsche Euch heute noch ein schattiges Plätzchen zum Seele baumeln lassen...


Donnerstag, 27. Juli 2017

Wohlfühloase



Lange haben wir überlegt, wie wir den Terrassenboden auf der Südseite des kleinen gelben Hauses gestalten. Und da wir gute Erfahrungen mit unbehandeltem Lärchenholz bei unserer zweiten Terrasse (Westseite) gemacht haben, stand es dann fest, dass wir uns wieder für Holz entscheiden. Und meine zwei geschickten Männer haben ein Wochenende lang fleißig gewerkelt. Die Zwischenräume haben wir mit rundem Kies ausgefüllt. Auch der Wunsch einer Solardusche konnte realisiert werden.
 Wir genießen unser neugewonnene Wohlfühloase im Freien sehr  :)



Freitag, 21. Juli 2017

Kleines Hähnchen

Einige von euch haben sich bei mir erkundigt, wie es unserem Kücken und den zwei Mamas geht.
Sehr gut! Beide kümmern sich nach wie vor aufopfernd um ihr kleines Hähnchen und plustern sich gleichzeitig auf, wenn man dem kleinen Kerl zu nahe kommt.


Mittwoch, 19. Juli 2017

Ferkelkraut- Wiese statt Rasen

In unserer Wiese blüht seit einiger Zeit das Ferkelkraut. Warum der Korbblütler diesen Namen trägt? Vielleicht weil es Schweine gerne fressen, oder es liegt daran, dass seine Blätter leicht borstig behaart sind. Auf jedenfall sieht es in der Wiese sehr hübsch aus und es ist eine ausgezeichnete Bienenweide.
Als wir unseren Garten vor circa 11 jahren anlegten, hatten wir einen Rasen. Aber allmählich ist aus dem satten, grünen Rasen eine bunte, vielfältige Wiese geworden...und das ist gut so!
Ja, die Geschmäcker  sind verschieden. Aber ich wollte keine Unkrautvernichtungsmittel und Rasendünger verwenden. Dafür wachsen und blühen jetzt viele verschiedene Blumen und Wildkräuter (Spitzwegerich, Schafgarbe, Gundelrebe, Braunelle, Margerite,...) und wir müssen weniger mähen.


Seid mir lieb gegrüßt, Petra

Montag, 17. Juli 2017

Happiness


In einer Hängematte kann man so richtig schön lesen, entspannen, in den Himmel schauen und  einfach die Seele baumeln lassen.
Das Hängemattengestell (unser "Schiff" wie ich es immer nenne) hat mein Mann gebaut und hat sogar eine Ablagefläche.


Seid mir lieb gegrüßt, Petra

Sonntag, 16. Juli 2017

Kleine Stempel aus Mohnkapseln


Die keinen Samenkapseln des Klatschmohs eignen sich toll als Stempel... und jede Mohnkapsel ergibt einen etwas anderen Abdruck. Für meine Abdrücke habe ich einfach schwarze Stempelfarbe genommen. 




Freitag, 14. Juli 2017

Juligarten



Sommermohn

Sommermohn und stille Luft,
Ähren wogen, Beerenduft.
Was kann es Schöneres geben
als langsam reif zu werden.

(Monika Minder)



Dienstag, 11. Juli 2017

Rosengallwespe



Dieses seltsame Gebilde ist die Kinderstube der Rosengallwespe.
Die sehr kleine Gallwespe ( man übersieht sie leicht) legt ihre Eier meist an Knospen der Wildrosen ab. Nach der Eiablage wächst die Knospe übertieben stark und es bilden sich vielkammrige, innen verholzte, außen moosartige sogenannte Gallen (siehe Bild oben) hervor. 
Diese Gebilde werden auch  als Schlafapfel oder Rosenschwamm bezeichnet. In jeder Kammer entwickelt sich eine Larve, die sich am Sommerende verpuppt. Die Puppe überwintert. Im Frühjahr schlüpfen meist Weibchen. Die Eier entstehen meist durch Jungfernzeugung, da Männchen sehr selten sind.
Typisch für uns Menschen: Wir sprechen hier doch gleich von einem "Schadbild"... dabei ist der Schaden für die Pflanze nur sehr gering... und für die Gallwespe bedeutet es "Leben"!


Montag, 10. Juli 2017

Ribiselkuchen mit Schneehaube


In einer wolkigen und somit nicht ganz so heißen Stunde habe ich die reifen Ribiseln vom Strauch gepflückt.
Die Kinder wünschen sich einen Ribiselkuchen...natürlich mit Schneehaube :)

Rezept:
für eine runde Springform oder 30x40 cm Blech
5 Eier
100g Staubzucker
1 Prise Salz
1 Packerl Vanillezucker
90g Mehl
90g Speisestärke
50ml Sonnenblumenöl
100g Ribiseln 

Für die Schneemasse:
4 Eiklar 
120g Zucker
100g Ribiseln

Backofen auf 180 Grad 0ber- und Unterhitze vorheizen

Eier, Staubzucker, Salz und Vanillezucker schaumig schlagen.
Öl langsam unter ständigem Rühren dazugeben.
Mehl und Stärke unterheben und die Ribiseln vorsichtig beimengen.

Auf mittlerer Schiene ca. 15 Minuten backen.

Für die Schneemasse das Eiklar mit dem Zucker mixen, bis eine cremige Masse entsteht.
Ribiseln behutsam unterheben und auf die gebackene Teigmasse streichen.
Im Backofen bei Oberhitze den Kuchen ca. 200 Grad fertigbacken.


Sonntag, 9. Juli 2017

Miezi

Als wir 2006 in unser kleines gelbes Haus gezogen sind, war sie plötzlich da. Ein schwarzes, langhaariges Zotteltier. Eine stark verfilzte schwarze Perserkatze war jeden Tag auf unserer Baustelle.
Wir fragte uns, wo sie herkam... und weil sie so danach bettelte, gaben wir ihr zu fressen. Wenn es sehr kalt war (und der Winter 2006 war schneereich und kalt) durfte sie im noch nicht fertigen Haus übernachten. Die schwarze Katze mit den leuchtenden gelben Augen bekam von meiner (damals 2,5 Jahren jungen) Tochter den Namen "Miezi". Irgendwann beschloss Miezi ganz bei uns zu bleiben.
Sie war nicht gechipt und war für eine Perserkatze furchtbar verfilzt. Deshalb ließen wir sie unter Narkose scheren. Das Zusammenleben am Anfang war nicht immer einfach. Durch ihr Leben auf der Straße schnappte sie sich alles Essbare und war sehr misstrauisch und eine richtige "Kratzbürste", besonders wenn man sie streichelte und dabei eine unachtsame, schnelle Bewegung machte.... aber mit der Zeit,viel Geduld und der ganzen Aufmerksamkeit, Liebe und Hartnäckigkeit :) der damals kleinen Anna wurde sie zutraulich und zu einer richtigen Schmusekatze.


Heute mussten wir unsere Miezi unerwartet verabschieden....
Und Anna, wer weiß, vielleicht gibt es ja doch so etwas wie "Karma"...dann lebt ihre feine Seele in einem anderen Lebewesen weiter.

Dienstag, 4. Juli 2017

Watschelentenkurzbesuch :)


Nachbars Moschusentenmama mit ihrem süßen Nachwuchs statteten
uns gestern einen Kurzbesuch ab :)

Sonntag, 2. Juli 2017

Sommerregenduft

Wie schön alles glitzert nach einem Regenschauer im Sommer. Die Taglilien und das Seifenkraut verströmen einen zitronig süßen Duft. Barfuß spaziere ich durch das nasse Gras...herrlich dieser Sommerregenduft :)